Weltbürger

Gedanken eines Menschen unserer Zeit

Wer bin ich und was will ich eigentlich?

Heute im Programm: ein wenig Selbstzweifel und gedankliches Durcheinander..

Ich habe mich selbst eigentlich stets als Person betrachtet der die Anerkennung und Aufmerksamkeit anderer eher unangenehm und störend erschien, aber ich denke ich belüge mich selbst damit. Anerkennung für Taten und Aufmerksamkeit im Allgemeinen sind für mich, wie auch für viele andere Menschen, ein starker Antrieb und der Anreiz besser zu werden und als Mensch zu wachsen. Ich schreibe dies, da ich mich in letzter Zeit stärker mit der Verbreitung und Qualität anderer Blogs auseinandergesetzt habe und feststellen musste, dass ich ein kleines, schwaches Schlusslicht bin. An sich ist es nichts Schlechtes und ich schäme mich auch keinesfalls für meine fehlende Popularität, aber ein wenig hat es doch den Ehrgeiz geweckt. Ich treffe mit meinen Themen und Beiträgen nicht den Geschmack der breiten Masse, vielleicht bin ich und meine gedanklichen Ausschweifungen eher ein Fall für die Verquerdenker- und Zudollverdenkerschublade und das ist gut so. Natürlich hätte ich gerne ein wenig mehr Trubel auf meinem kleinen, versteckten Blog, aber ich werde nicht zugunsten einer höheren Leserzahlen meine Art zu schreiben und zu denken ändern.. Bitte, bitte wertet dies nicht als Angriff oder Starrsinnigkeit, ich merke nur wie an mir der Wunsch zerrt „normaler und differenzierter“ zu werden damit ich in gängige Schubladen passe und somit Aufmerksamkeit und Anerkennung durch gaaaaaanz viele Leser erhalte. Ich schreibe dies hier quasi als Warnung an mich selbst um nicht dem Reiz zu erliegen. Es gefällt mir zuweilen ganz gut einfach meinen übervollen Kopf auf die Seiten zu leeren um wieder denken zu können und dafür dient dieser Blog, Kopf leeren, Gedanken teilen, vielleicht auch ein Austausch darüber und generell ein Aufzeigen der Welt und ihrer Bewohner durch meine Augen und den Filter meines Seins. Und wie heute ist mir nicht immer ganz bewusst wo mich das Schreiben hinführt und gerade heute bin ich mir unsicher ob solche Zeilen bei irgendwem Interesse wecken, aber ich hoffe, dass du, lieber Leser, dich durch mich nicht blöd behandelt fühlst und es wenigstens ein wenig genießt dies alles zu lesen. Dies bin ich in Reinform, ein wenig zweifelnd, ein wenig bockig und ein wenig hin- und hergerissen, aber letztendlich bleibe ich wie ich bin und ebenso dieser Blog und seine Beiträge weil am Ende alles so ist wie es sein soll. Und dir, liebster Leser, ein herzliches Dankeschön für deine Geduld mit mir und meinen gedanklichen Ergüssen.

Einen wunderschönen Sonntag euch allen,
eure Maria

3 Kommentare

  1. Bleib wie du bist ? Es ist immer wieder schön von dir zu lesen ?

  2. Toller Text!

    Ich liebe es, wenn die Gedanken so sprudeln und man einfach schreibt, was einem durch den Kopf geht. Auf meinem Blog findet man zwar sowas seltener, dafür bei Instagram sehr sehr häufig :).

    Ich kann deine Gedanken auch sehr gut verstehen. Natürlich schreibt man für sich. Aber wenn man nur für sich schreiben würde und nur, weil es einem Spaß macht, dann kann man auch eine Worddatei öffnen und dort alles reinkritzeln.

    Warum erstellt man einen Blog?
    Genau, weil man möchte, dass andere daran teilhaben. Und ich denke jeder freut sich, wenn möglichst viele Leute daran teilhaben und noch besser: wenn ihnen gefällt was sie lesen.

    Ganz liebe Grüße

    Jasmin und Bailey

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